Franziskus Hospital Bielefeld

Gesundheit und Pflege

Sanierung Bewegungsbad Franziskus Hospital, Bielefeld:

Feuchteresistent – Formschön – Fitnessfördernd

Glasvliesummantelte Spezialplatten LaHydro eignen sich optimal für Bereiche mit hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung. Es gibt sie auch als Formteile, was den Gestaltungsfreiraum deutlich erweitert. Ein gutes Beispiel dafür sind die Deckenellipse und die umlaufende Lichtvoute im runderneuerten Bewegungsbad des Bielefelder Franziskus Hospitals. Auch die Abluft-Öffnungen der Lüftungskanäle sind hier aus LaHydro.
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Schwimmbad mit Wohlfühl-Beleuchtung

Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Fußläufig zur Bielefelder Innenstadt liegt das katholische Franziskus Hospital – im Volksmund liebevoll "Klösterchen" genannt. Dessen Hallenbad hat jetzt eine Grunderneuerung erfahren: Für rund 100.000 Euro wurden Decken, Duschen Umkleidekabinen sowie das Wärmesystem erneuert. Das Schwimmbecken in der Physiotherapieabteilung "Klösterchen aktiv" wurde vor 20 Jahren errichtet. Es ist neun Meter breit und 14 Meter lang. "Ungewöhnlich groß für ein Hallenbad in einem Krankenhaus", betont Geschäftsführer Dr. Georg Rüter. Das Becken ist wesentlicher Bestandteil von Anwendungen und Bewegungstherapien. Entscheidend für deren Erfolg ist das Wohlbefinden der Patienten. Mit dem Umbau ist dieser „Wohlfühl-Faktor“ nochmal deutlich gestiegen. Neuer Blickfang des Bades ist eine indirekt beleuchtete Deckenkonstruktion mit hinterleuchteter Ellipse als Mittelpunkt.
Formteile aus LaHydro ermöglichen attraktives
Design und höchste Stabilität und Sicherheit in
extrem nassen Bereichen.
Hauptschule Sundern Flur
Hauptschule Sundern Flur
Die umlaufende Lichtvoute nimmt den Beckenrand auf. Eine indirekte LED–Beleuchtung mit changierenden Lichteffekten versetzt das maritime Wandgemälde in verschiedene Stimmungen. Innerhalb eines bestimmten Interwalls wechseln die Farben automatisch zwischen Gelb-, Rot-, Blau- und Grüntönen. Alternativ lässt sich die Farbgestaltung auch individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer ausrichten.
Aus den glasfaserummantelten Spezialplatten
LaHydro lassen sich auch Verkleidungen für
Abluft-Öffnungen fertigen.
Franziskus Hospital Bielefeld

Spezialplatte für hoch nässebeanspruchte Bereiche als Schutz-Schirm gegen Feuchtigkeit

Franziskus Hospital Bielefeld
Frieren muss in dem runderneuerten Bewegungsbad niemand: Wasser- und Lufttemperaturen von 34° C garantieren geradezu tropische Verhältnisse. Denen sind allerdings auch die formschönen Gips-Elemente an der Decke ausgesetzt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bestehen sie aus LaHydro Spezialplatten von Siniat. LaHydro ist speziell für extrem nasse und feuchte Bereiche konzipiert und außerordentlich beständig gegen Schimmelbildung. Dafür sorgt eine Kernimprägnierung – verbunden mit einer feuchteunempfindlichen, glasvliesummantelten Oberfläche. Diese bildet praktisch einen Schutz-Schirm gegen Feuchte bzw. Nässe und garantiert maximale Sicherheit gegen Durchfeuchtung. Die Oberflächenhärte übersteigt die von Standard- Gipsplatten um bis zu 70 %. Darüber hinaus gewährleistet das geringe Schwind- und Quellmaß, dass nur minimale feuchtigkeitsbedingte Verformungen entstehen können.

Feuchteresistente Formteile für mehr Gestaltungs- Freiraum

Franziskus Hospital Bielefeld
Franziskus Hospital Bielefeld
Passteile für die Formteilfertigung bestanden lange Zeit ausschließlich aus Gipskarton. Inzwischen gibt es auch Formteile aus feuchteresistenten Spezialplatten. Dadurch ist die Gestaltungsvielfalt in Bereichen mit hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung deutlich gestiegen. Die Deckenellipse und die umlaufenden Lichtvouten sind ein gutes Beispiel dafür.

Im Klösterchen-Bewegungsbad sind auch die Abluft-Öffnungen der Lüftungskanäle mit LaHydro bekleidet. Gleiches gilt für die AbluftÖffnungen in den Nebenräumen, nur mit entsprechend kleineren Auslässen. Der Vorteil ist, dass ein einheitliches Material auch ein homogenes Bild schafft – das nicht von den sonst üblichen Metallgittern durchbrochen wird“, erläutert Werner Huber, Leiter Anwendungstechnik und Entwicklung bei Siniat GmbH.

Montage: „so einfach zu verarbeiten, wie Gipskarton“

Franziskus Hospital Bielefeld
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Die neue Deckenlandschaft ersetzt eine Aluminium-Paneldecke und ist von der Betonträgerdecke abgehängt. „Bei der Unterkonstruktion mussten wir darauf achten, ausschließlich korrosionsbeständige Materialien zu verwenden – einschließlich der Abhänger, schließlich handelt es sich ja um ein Hallenbad“, erläutert Trockenbauer Michael Scholz. Die Decken-Ellipse ist aus acht Formteilen zusammengefügt. Auch die umlaufende Lichtvoute besteht aus vorgefertigten LaHydro-Elementen, die auf der Innenseite einen Lichtschlauch integrieren. Die übrigen Deckenbereiche sowie die Nebenräume, Duschen und Flure sind mit LaHydro-Platten bekleidet: „Durch die Spezialplatten ändert sich nichts an der Montage. Sie lassen sich genauso einfach und sauber verarbeiten, wie Gipskarton“, beschreibt Scholz. Die Abmessungen sind genau auf den Trockenbau abgestimmt. Spezialwerkzeuge wie beim Einsatz zementgebundener Platten sind nicht erforderlich. Ein normales Messer zum Anritzen genügt.

Flott verspachtelt

Die gebrauchsfertige und feuchtebeständige Spachtelmasse Pallas hydro ist eigens auf die Spezialplatten abgestimmt und eignet sich deshalb optimal zum Verspachteln. Sie überzeugt durch gute Haftung, hohe Fugenfestigkeit und optimales Füllverhalten. Hier wurde Pallas hydro in Verbindung mit Glasfaser-Bewehrungsstreifen eingesetzt: Die abgeflachten Kanten nehmen die Bewehrungsstreifen auf. Dadurch braucht man diese nur noch in die Fläche ausziehen. „Ein enormer Vorteil gegenüber zementgebundenen Platten ist, dass man so nur die Fugen armieren muss – nicht die ganze Fläche. Dadurch spart man viel Zeit, bzw. Spachtelaufwand. Außerdem kann man sich auch gleich eine zweite Spachtelmasse nur für das Armierungsgewebe sparen“, erläutert Werner Huber. Die Oberflächenqualität Q3 erreicht man bereits durch einfaches, scharfes Abziehen der Oberfläche und breites Ausziehen der Fugen.

Vier Wochen stand das Gerüst im Schwimmbecken. Seit Anfang Januar 2012 können die Patienten des Franziskus Hospitals ihre Badesachen wieder nutzen. Für die Firma Scholz war dieser Zeitrahmen eine wesentliche Herausforderung. Ihr Fazit: „Wir konnten alles so umsetzen wie geplant. Es ist wieder richtig schön geworden. LaHydro haben wir hier erstmals eingesetzt und würden es jederzeit wieder nehmen.“

Persönliche Beratung

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Tel.: +49 2102 / 49 33 66
E-Mail: anwendungstechnik@siniat.com

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