Der Bremer Hauptbahnhof

Verkehr

Neue Visitenkarte der Hansestadt

Die harmonische Verbindung zwischen alt und neu macht den umgestalteten Bremer Hauptbahnhof mit seiner originalgetreu sanierten Fassade und dem modernen Innenausbau zum sehenswerten Erlebnis.In der neu entstandenen Einkaufspassage sind rund 50 identische Gipskuppeln mit abgehängter, indirekter Beleuchtung das prägende Stilelement
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112 Jahre nach Inbetriebnahme erstrahlt der denkmalgeschützte Bremer Hauptbahnhof in neuem Glanz. Zur feierlichen Wiedereröffnung am 09. November 2001 betonte Bahnchef Mehdorn "Bahnhöfe sind Treffpunkte und Begegnungsstätten. Die Menschen sollen auch dann zum Bahnhof kommen, wenn sie nur einkaufen oder bummeln wollen".
Passage im Bremer Hauptbahnhof
Passage im Bremer Hauptbahnhof
Die Umbauarbeiten begannen im Mai 1998 und gliederten sich in zwei große Bauabschnitte. Im ersten Schritt galt es, den Zugangsbereich zu den Bahnsteigen neu zu gestalten. Aus den ehemals vorhandenen Tunnelröhren entstand eine cirka 28 Meter breite und 130 Meter lange Einkaufspassage. Umfangreiche Abbrucharbeiten waren dazu notwendig. Wände, Böden, Bahnsteig- und Gleisbrücken wurden abgebrochen und neu wieder eingebaut. Die Arbeiten fanden bei laufendem Zugbetrieb statt - quasi "unter dem rollenden Rad" von täglich rund 550 Zug- und 700 Rangierfahrten.

Die Passage: weitläufig - weiß - wiederstandsfähig

Hauptbahnhof Bremen
Hauptbahnhof Bremen
Die neu geschaffene Bahnhofspassage bietet Besuchern und Reisenden ein anspruchsvolles Angebot aus Einzelhandel und Gastronomie. Zudem verbessert sie die Verbindung vom Zentrum zur Bürgerweide. Der Entwurf stammt vom Berliner Büro Weinkamm Architekten. Zwei Ziele leiteten Werner Weinkamm: aus dem vorhandenen, engen Tunnel eine helle, hohe und weitläufige Passage schaffen - und mit robusten Materialien dem Vandalismus Einhalt gebieten.

Die Ladenlokale auf der linken und rechten Seite sind zur Passage hin mit Glasschiebewänden ausgestattet. Ihre Schaufensterfronten sorgen für Leben. Metallschieberahmen ermöglichen einen großzügigen Zugang und verbreitern den Raum optisch. Die Decke aus weißem Gipskarton steht im wirkungsvollen Kontrast zu den anthrazitfarbenen Metallrahmen und dem langlebigen, anthrazitfarbenen Granitbodenbelag.
Außenansicht Hauptbahnhof in Bremen
Außenansicht Hauptbahnhof in Bremen
Die Montage bei laufendem Betrieb, die enge Baustellenlogistik und das Vorgehen in mehreren Abschnitten bedeuteten eine Herausforderung für den Innenausbau. Der Trockenbauer G&H Innenausbau GmbH aus Bremen hat sich deshalb bei den Kuppeln für individuell vorgefertigte, glasfaserverstärkte LaArt Elemente von Siniat entschieden.
G&H hat zunächst die Gipskartondecke einge-zogen und Felder für die 49 Kuppelelemente ausgespart. In die Rückseite der Formteile waren bereits Befestigungspunkte zum Ab-hängen eingelassen. „Wir mussten nur noch den Anschluss an die Gipskartondecke herstel-len und verspachteln." so Peter Hildebrandt von G&H. Auf Grund der indirekten Beleuch-tung war hier sauberes Arbeiten gefragt.

„Alles hat sehr gut geklappt. Die Formteile waren passgenau gefertigt", lobt Hildebrandt. „Mit LaArt lassen sich Kuppeln mit einfachen Mitteln in hoher, absolut identischer Qualität realisieren. Eine so kurze Montagezeit bei vergleichbarer Qualität hätten wir mit her-kömmlichen Gipswerkstoffen nicht erreicht" so das abschließende Urteil des Verarbeiters.
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