PDS GmbH Rotenburg

Büro und Verwaltung

Vielfältige Gestaltung – viele Formteile

Offenheit, Kreativität, Wohlbefinden - diese Werte sollten sich in den Präsentationsräumen des Softwarehauses wiederfinden. Wirtschaftlich umsetzen ließ sich das attraktive, ungewöhnliche Architekturkonzept mit einer Vielzahl an Formteilen.
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Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Der Firmensitz der PDS Programm + Datenservice GmbH im niedersächsischen Rotenburg ist mehr als 15 Jahre alt. Dennoch wirkt das 3½ geschossige Gebäude mit 9 versetzten Halbebenen und asymmetrischem Dach nach wie vor sehr modern. Dem Technologie- Unternehmen ist eine innovative Gestaltung seiner Räumlichkeiten wichtig – zumal PDS betriebswirtschaftliche Software für die Baubranche entwickelt. Gerade die Präsentationsräume haben besondere Bedeutung. Dies war der Grund für den Umbau der Ebene zwei. Hier ist die EDV-Organisationsberatung mit Empfang, Ausstellungsflächen, Büros und Präsentationsräumen untergebracht. „Unsere Räumlichkeiten sollen gelebte Unternehmenskultur widerspiegeln. Ihre Atmosphäre und bewusste Gestaltung sollen vermitteln, dass wir innovativ, kommunikativ und offen sind. Sie müssen „funktionieren", dürfen aber nicht steril wirken - man soll sich wohl fühlen" beschreibt Pressesprecherin Christa Förster-Müller die Ideen und Visionen. Im regen Gedankenaustausch mit dem Architekten entstand ein bemerkenswertes Konzept: Als Zeichen für Offenheit gibt es beispielsweise keine Türen.

Wandsegmente gliedern die etwa 400 qm große Ebene. Für Wohlbefinden sorgen mediterrane Gelb-, Orange- und Rot-Töne. Blaue Glasbausteine, farbige Neonröhren und Raumteiler aus Metall schaffen Kontraste. Diese Materialvielfalt steht für die vielen kreativen Köpfe im Unternehmen.

Formteile machen´s möglich

Hauptschule Sundern Flur
Hauptschule Sundern Flur
Kreativität und Wohlbefinden vermitteln auch die Formen. Basierend auf dem Kreis als Grundform gehen sie über in geschwungene Linienführung. Auf rechte Winkel hat man weitgehend verzichtet. Maßgefertigte Formteile gestatten Architekt Klaus Blumenhage, seine Ideen wirtschaftlich und kalkulierbar umzusetzen: „Die Möglichkeit, mit vorgefertigten Elementen Rundungen einzubauen, haben wir voll ausgenutzt. Uns ging es darum, den Deckenspiegel auf Grundriss und Möblierung abzustimmen. Diese Idee prägt den Trockenbau. Dank der Formteile konnten wir zügig arbeiten", erläutert Blumenhage. Charakteristisch für die Deckengestaltung sind die vielen Deckenkreise und Elemente: In unterschiedlichen Größen, mit verschiedenen Radien und einer Vielzahl an Abstufungen. Besondere Anforderungen stellte die Akustik. Auf der gesamten Ebene gewährleisten Akustikdesignplatten durchgängig optimale Raumakustik, um bei aller Offenheit gegenseitige Störungen zu vermeiden.
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Was gehört wo hin

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Für den Umbauzeitraum von ¼ Jahr hat man die gesamte Ebene geschlossen. Sie wurde zunächst entkernt, um sie anschließend komplett umgestalten zu können. Zentraler Aspekt des Trockenbaus war die Optik: Es kam darauf an, die Ideen von Bauherr und Architekt sauber umzusetzen. Arbeitsgrundlage für Trockenbauer Tegtmeier aus Bremen war ein Deckenplan mit Abstufungen. „Auf dieser Grundlage haben wir die Formteile definiert, Massen ermittelt und sogar ein Leistungsverzeichnis erstellt. Die größte Herausforderung lag darin, sich zu orientieren: Es gab eine Vielzahl an Kreisen, Abtreppungen, Versprüngen und Lüftungsschlitzen - all diese Komponenten mussten wir zunächst zusammenführen", erklärt Firmenchefin Catrin Tegtmeier. Dann galt es, Ausführung, Maße und Anzahl der Formteile exakt zu bestimmen. Bei besonders komplexen Bereichen haben der Verarbeiter und Formteil-Hersteller Siniat die Elemente zusammen konzipiert, eingemessen, berechnet sowie die Übergänge zwischen den Teilen berücksichtigt.

Das Puzzle passt

„Wir kamen allein bei den gezackten Lichthöfen auf 25 verschiedene Formteile mit unterschiedlichen Radien. Diese wurden mit zwei LKWs angeliefert. Wir haben die Ladungen wie ein Puzzle zusammengefügt. Siniat hat die Teile sehr sorgfältig nummeriert und vorbereitet. Außerdem waren sie präzise und millimetergenau gearbeitet, was für die Passgenauigkeit enorm wichtig war. Änderungswünsche hat Siniat sofort erfüllt und notwendige Anpassungen unverzüglich vorgenommen", so Tegtmeier.

Funktion & Optik

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Blickfang der beiden Präsentationsräume sind die Deckenelemente aus Formteilen, die die jeweilige Tischform aufgreifen. Darin sind Lüftungsschlitze integriert, um die Zu- und Abluft zu gewährleisten. Glatte Teile verdecken die Einlassschlitze. Das ovale Deckenelement im kleinen Konferenzraum für 7 Personen besteht aus 8 Fertigteilen. Das Deckenelement in Form eines Zeppelins über dem großen Konferenztisch für 14 Personen hat 20 Teile. Weitere Lüftungsschlitze gibt es an den Abstufungen zu den Außenwänden. Diese sind 100 cm lang und 4 cm schmal.

Auch die Wände reichen teilweise nicht bis zur Decke: So sind beide Medienräume mit einer gebogen Gipskartonwand ausgestattet, auf die sich Bilder direkt per Beamer projizieren lassen. Ein etwa 15 cm breiter, offener Streifen über der 2,10 m hohen Wand des Medienraumes 2 sorgt für indirekten Lichteinfall. Die ganze Wand ist mit UA-Profilen gestellt und steht durch die Beplankung mit Gipskartonplatten in sich. Die Gipskartonwand befindet sich unmittelbar vor einem Fenster: Da das Gebäude an einer verkehrsreichen Straße liegt, empfand PDS den Ausblick als Ablenkung. Bei der Wandkonstruktion zwischen beiden Medienräumen greifen drei wellenförmige Wandelemente mit engem Radius ineinander. Verbunden sind sie mit senkrechten Lichtschächten. Diese beleuchteten Glasstreifen sind 8 mm stark und 150 mm breit.

Fazit

Entstanden ist ein abwechslungsreiches Architekturkonzept, das durch Formteile erst möglich wurde. Auf Grund der vielen Radien wäre eine Fertigung von Hand unmöglich und die Ausführung nicht sauber genug gewesen. Gemeinsamer Stolz von Verarbeiter und Formteil-Hersteller: Obwohl es sich vom Einmessen über die Unterkonstruktion bis zur Montage um eine außerordentlich komplexe Konstruktion handelt, ist man im kalkulierten Budget geblieben.

Persönliche Beratung

Unsere Experten an der technischen Hotline unterstützen Sie gern bei Ihrem Trockenbau-Projekt!

Tel.: +49 2102 / 49 33 66
E-Mail: anwendungstechnik@siniat.com

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